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Windkraftanlage - Information zum aktuellen Stand

Die meisten Vertreter der Fraktionen haben berichtet, dass die Frage, ob man sich hinter den Bau der Windkraftanlage stellt, in der eigenen Fraktion durchaus kontrovers diskutiert wird. Das „Ja“ zur Beauftragung eines Windgutachtens sei nicht als „Ja“ zur Windkraftanlage zu verstehen und auch nicht als grundsätzliches „Nein“ gegen die Unterschriften der Benzer und Nüchler.

Dazu in aller Kürze: Mittlerweile hat sich mehr als die absolute Mehrheit aller wahlberechtigten Nüchler und Benzer mit einer Unterschrift gegen die angedachte Windkraftanlage ausgesprochen - Danke für das klare Votum, das wir gerne in den politischen Entscheidungsprozessen sichtbar machen!

Zumindest für die CDU-Fraktion waren die Unterschriften Anlass, gegen die Beauftragung des Gutachtens zu stimmen und zu fordern, im ersten Schritt zu diskutieren, wie mit dem Bürgerwillen umgegangen wird. Die anderen Fraktionen verwiesen darauf, dass ganz Malente zählt und nicht nur die betroffenen Dörfer bzw. dass in der Interessensabwägung der Klimaschutz erstmal Vorrang von dem Bürgerwillen hat.

Unter dem Strich bestand aber der Minimalkonsens darin, dass die Beauftragung eines Windgutachten noch kein Entscheid für die Windkraftanlage ist und alle Beteiligten die Zeit nutzen sollten, aufeinander zu zu gehen und miteinander zu reden, um in absehbarer Zeit eine möglichst realistische Entscheidungsgrundlage zu haben.

Dabei entstand auch die Idee im Werkausschuss, z.B. mittels einer öffentlichen Werkausschusssitzung in Benz und/oder Nüchel in Dialog mit den Dörfern zu gehen, was wir ausdrücklich begrüßen. Und wir werden von unserer Seite her auch versuchen, die Meinungsbildung in der Politik mit guten und sachlichen Argumenten zu unterstützen.

Es wurde übrigens in der Sitzung entschieden, dass das Windgutachten öffentlich zugänglich gemacht wird. Dafür möchten wir uns beim Werkausschuss ebenso bedanken wie für den einstimmigen Entscheid, die Diskussion in den öffentlichen Teil zu legen. Wir sind vorsichtig zuversichtlich, dass der Dialog zwischen den Dörfern und den politisch Verantwortlichen gelingt und dass letztlich die besten Argumente entscheidend sein werden.

Herzliche Grüße,

Fritz Kamkalow, Jörg Kühl, Sigrid Leskow, Karl-Heinz Auer, Heimo Gerhard